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Gesunder Snack zum selber machen

Folgende Anleitung, für die Herstellung eines gesunden Snacks haben wir erhalten und möchten euch diese nicht vorenthalten.

Herkömmliche Müsli und Müsliriegel sind nicht die beste Wahl, wenn Du gesund und schlank sein möchtest. Dies mag Dich überraschen, aber sie bestehen in der Regel aus ? Zucker (!), gezuckertem Trockenobst und verarbeiteten Getreideflocken. All das lässt den Blutzucker stark ansteigen und beschert Dir bald neue Fettpolster an den Hüften oder am Bauch. Ein Müsliriegel kann aber auch gesund sein, wenn Du ihn selbst zubereitest und ein paar Besonderheiten beachtest. Ein entsprechendes Rezept teile ich Dir weiter unten mit.

Zunächst solltest Du Dir einmal anschauen, welche Zutaten Du für Deine Riegel am besten verwendest:

Mandeln: Verwende bevorzugt ganze, ungeschälte und rohe Mandeln und keine gerösteten oder gesalzenen Mandeln. Studien zufolge verbessern Mandeln die Insulinsensitivität und die Cholesterinwerte.

Äpfel: Äpfel haben zwei große Vorteile:

1. Äpfel besitzen einen niedrigen glykämischen Index. Dieser Index ist ein Maß dafür, wie schnell, in welcher Höhe und wie lange der Blutzuckerspiegel auf die Aufnahme eines bestimmten kohlenhydrathaltigen Lebensmittels reagiert. Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index induzieren einen langsamen Übergang der Kohlenhydrate ins Blut und eine nicht so hohe Insulinantwort und können somit zu einer längeren Aufrechterhaltung des Sättigungsgefühls beitragen. Auf diese Weise werden Heißhungerattacken reduziert. Weitere Obstsorten mit einem niedrigen glykämischen Index sind zum Beispiel Birnen, Erdbeeren oder Himbeeren.

2. In der Apfelschale ist Pektin enthalten. Pektin ist ein Ballaststoff, der sich sehr positiv auf die Darmgesundheit, die Cholesterinwerte und den Blutzucker auswirkt. Wichtig ist, dass Du ausschließlich Bioäpfel verzehrst und die Schale mitisst!

Quinoamehl: Um den Müsliriegeln ein bestimmtes Volumen zu verleihen, darf etwas Mehl nicht fehlen. Greife aber bitte nicht zu Weizenmehl, sondern besser zu Quinoamehl. Dieses hat den Vorteil, dass es frei von Gluten ist und damit gut verträglich, zudem besitzt es einen niedrigen glykämischen Index.

Haferflocken: Vollkornhaferflocken in Bioqualität sind eine gute Kohlenhydrat-Quelle und können ruhig ein Bestandteil Deiner Müsliriegel sein. Hafer enthält von Natur aus kein Gluten, wird aber bei der Verarbeitung leider damit “verunreinigt”, weshalb in Haferflocken stets mit ein wenig Gluten gerechnet werden muss. Haferflocken sind ballaststoffreich und beeinflussen daher die Blutzuckerwerte nur moderat. Gut zu wissen ist, dass Haferflocken eine hervorragende Zink- und Magnesium-Quelle sind.

Xylitol oder Stevia: Ein Müsliriegel sollte natürlich süß schmecken, doch greife dafür bitte nicht zu Zucker. Auch nicht zu braunem Zucker oder einer anderen angeblich gesunden Zuckeralternative, die nicht Xylitol, Erythritol oder Stevia heißt.

Zimt: Zimt senkt den Blutzucker- und den Blutfettspiegel deutlich ab. Hierfür reicht sogar einer Studie zufolge ein Gramm Zimt täglich aus. In Zimt ist eine Polyphenol-Verbindung (Methylhydroxy-Chalcone-Polymer) enthalten, die eine ähnliche Wirkung wie Insulin entfaltet.

Kommen wir nun zu dem versprochenen Rezept:

Zutaten:

  • 25 g Mandeln (roh, ungeschält)
  • 25 g Walnüsse
  • 1-2 Äpfel
  • 75 g Quinoamehl
  • 75 g Vollkornhaferflocken
  • 1-2 EL Xylitol oder etwas Stevia (nach Belieben)
  • ½ TL Zimt
  • 1-2 EL Wasser

Zubereitung: Zutaten zerkleinern (teilweise mit einem Mixer), vermischen und zu einem Teig verkneten. Den Teig auf einem Blech gleichmäßig verteilen und bei 180° Umluft 15 bis 20 Minuten im Ofen backen. Danach abkühlen lassen und in kleine Stücke schneiden.

Fertig ist Dein gesunder Snack!

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