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Muskelaufbau – wichtigste Lebensmittel, Tipps zum Muskelaufbau, richtiges Training

Wie schnell Muskeln abgebaut werden, konnte jeder erfahren, der bisher schon einmal längere Zeit das Bett hüten musste. Sei es im Krankenhaus oder daheim: der Muskelabbau benötigt häufig zwischen sieben und vierzehn Tagen. Der Aufbau dauert hingegen länger.

Doch wie schnell lassen sich Muskeln aufbauen? Ab wann beginnt bei sportlichen Aktivitäten und/oder entsprechender Ernährung ein Muskelaufbau? Lässt sich dieser Vorgang beschleunigen? Was ist zu tun, um sich möglichst rasch über einen gesunden Muskelaufbau freuen zu können? Auskünfte darüber soll dieser Beitrag geben.

Nahrungsmittel für den Muskelaufbau

Wenn Muskeln aufgebaut werden sollen, sind Proteine unerlässlich. Als unglaublich vielseitige Biomoleküle und Grundnahrungsmittel für die Zellen sorgen sie für deren Wachstum. In diesen Lebensmitteln sind Proteine enthalten:

Pflanzliche Eiweiße:

  • Kidneybohnen
  • getrocknete Linsen
  • Erdnussbutter
  • Nüsse
  • Bohnen Chips
  • Edamame (japanische Bohnen)
  • Erbsen
  • Weizenkeimlinge (im Kühlschrank oder in der Tiefkühltruhe bleiben sie länger frisch)
  • Sobanudeln
  • Quinoasamen (aus Südamerika)

Tierische Eiweiße:

  • Hühnerei
  • Griechischer Joghurt, auch gefroren (enthält doppelt so viele Proteine wie andere Joghurtsorten)
  • Hüttenkäse (zum Beispiel als idealer Snack vor dem Schlafengehen)
  • Schweizer Käse
  • Harzer Käse
  • Fettarme Milch oder alternativ Soja-Milch (zum Beispiel bei Kuhmilcheiweiß-Unverträglichkeit)
  • Magerquark
  • Tofu
  • Rindersteak (die aus der Ober- und Unterschale haben dazu noch einen geringen Fettgehalt)
  • Rinderhackfleisch
  • Schweinekoteletts
  • Hühnerfleisch sowie Hühnerbrust, Truthahnbrust (letztere auch gegrillt)
  • Corned Beef
  • Roast Beef
  • Kanadischer Speck (enthält weniger Fett als andere Sorten)
  • Chorizo (spanische Spezialität zum Verfeinern von Speisen
  • Jerky (getrocknetes Fleisch)
  • Thunfisch aus der Dose (möglichst in Wasser eingelegt, in Öl sind viele Kalorien enthalten)
  • Gelbflossen-Thunfisch (alle Fischsorten enthalten zusätzlich wertvolle Omega-3-Fettsäuren)
  • Heilbutt (unbelasteter ist der aus dem Pazifik)
  • Tintenfisch
  • Rotlachs
  • Buntbarsch = Tilapia (Zuchtfisch)
  • Sardellen/Anchovis
  • Sardinen

Wer viel Eiweiße (Proteine) zu sich nimmt, sollte jedoch auch immer ein paar Kohlehydrate und Fette mit einbauen, weil es sonst durch die Stoffwechselprozesse zu einem leicht süßlichen, unangenehmen Körpergeruch kommen kann. Eine proteinreiche Ernährung schadet aber weder Nieren noch Knochen. Eine anfängliche Gewichtszunahme ist auf die Erhöhung der Muskelmasse zurückzuführen. Muskeln wiegen mehr als Fett. Wer also seine Muskeln aufbaut, sich entsprechend ernährt und trainiert, wird zunächst einmal schwerer.

Da aber Muskeln wie kleine Kraftwerke wirken, die Fette verbrennen, wird früher oder später auch das Gewicht wieder ausgeglichen.Zwei bis drei Gramm Eiweiß je Kilogramm Körpergewicht gilt als optimale Menge für den Muskelaufbau – verteilt auf etwa sechs Mahlzeiten täglich. Alkohol bremst übrigens den Stoffwechsel aus, weil er schneller verbrannt wird als alle anderen Nährstoffe. Wer nach einer üppigen Mahlzeit zum „Verdauer“ greift, sorgt dafür, dass der Alkohol zuerst abgebaut wird. Das Fett lagert sich noch besser im Gewebe ein, weil es erst später verarbeitet wird.

Entscheidend ist, dass nicht zu viele und nicht zu wenige Kalorien zugeführt werden. Bei der richtigen Kalorienzufuhr spielen neben Fettanteil und Körpergewicht auch Aktivitäten eine große Rolle. Ein Büromitarbeiter benötigt nicht so viele Kalorien wie ein Bauarbeiter. Um Muskeln aufzubauen, agiert der Körper mit einem leichten Kalorienüberschuss von etwa 500 Kalorien.

Die Ernährung sollte zur Hälfte aus Kohlenhydraten (Nudeln, Reis, Kartoffeln, Brot), zu knapp einem Drittel Proteinen und zu knapp einem Viertel gesunden Fetten bestehen.

Was sind gesunde Fette?

Fette sorgen für die Elastizität der Zellen, schützen Blutgefäße und sind Grundstoff für Hormone. Ohne Fette ließen sich die Vitamine Carotin, A, D, E und K (fettlöslich) nicht vom Körper verwerten. Dazu reichen einige Tröpfchen Kürbiskern-, Wallnuss-, Traubenkern-, Raps- oder Olivenöl aus. Leinöl gilt als das gesündeste Öl (aufgrund des richtigen Verhältnisses der Omega-Fettsäuren), ist allerdings nicht jedermanns Geschmack.

Am besten achten Personen, die Muskeln aufbauen wollen, auf (leichtverdauliche einfach oder mehrfach) ungesättigte Fettsäuren. Letztere sind die bereits erwähnten Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren (Linolsäure). Sie stecken in Fischen und Pflanzenölen (Omega 3, siehe oben), Omega-6-Fettsäuren in Weizenkeim-, Distel-, Soja- oder Maiskeim-Öl.

0,3 Gramm je Kilogramm Körpergewicht an Fetten sind völlig ausreichend! Gesunde Fette sind in Avocado, Fisch und Nüssen enthalten. Abends sind Milchproteine (sogenanntes Casein) empfehlenswert. Das Milchprotein wird langsam abgebaut und bietet dem Körper einen Speicher, der bis zu acht Stunden lang wertvolle Aminosäuren liefert. Eine ausgewogene Ernährung sorgt für einen harmonischen Säure-Basen-Haushalt.

Fastfood und Fertiggerichte sind keine Alternativen für eine selbst zubereitete vollwertige Mahlzeit. Sonst kommt es zu einem „Sixpack im Speckmantel“. Veranlagungen, Problemzonen und andere Faktoren sind von Mensch zu Mensch verschieden. Hier hilft nur Ausprobieren.

Richtiges Training, Tipps und Tricks

Sehr gute Tipps zum Thema Muskelaufbau Training und Ernährung finden sich bei tigerfit.de. Die wichtigsten Informationen der Tigerfit Muskelaufbau Profi Seite haben wir für Sie zusammengefasst. Neben einer proteinhaltigen Ernährung mit möglichst wenig Kalorien- (Energiezufuhr) sind es sportliche Übungen, die den Muskelaufbau unterstützen. Muskel(kraft) kommt von Krafttraining? Sicher, jedoch sollte auch das Herz-Kreislauf-Training nicht zu kurz kommen. Idealer Zeitpunkt für das Kardio-Training ist NACH dem Krafttraining. Zunächst steht für den optimalen Muskelreiz genügend Energie und Kraft zur Verfügung, die für das Kardio-Training nicht mehr benötigt wird.

Routine wird schnell langweilig. Deshalb Trainingsmethode etwa alle sechs bis acht Wochen ändern und beispielsweise einen TabataWorkout, ein straffes Intensivtraining (HIT) oder ein Volumentraining ausprobieren. Letzteres eignet sich für Fortgeschrittene, denn dazu werden zehn Wiederholungen einer Übung durchgeführt, aber in zehn Durchgängen! Dazu wird viel Energie und Zeit benötigt.

Beim HIT werden fünf bis zehn Übungen pro Einheit absolviert, wobei die Gesamttrainingsdauer bei maximal einer Stunde liegt. Der TabataWorkout ist für Einsteiger und Zeitsparer perfekt, denn das Training dauert nur vier Minuten. Es muss dabei aber an die Grenzen und vielleicht sogar noch ein wenig darüber hinaus gegangen werden. Entscheidend bei allen Trainings sind ausreichende Pausen.

Beim HIT liegen diese bei einigen Stunden oder Tagen. Der Muskel braucht genügend Regenerationszeit, nur wenn der Muskel sich ausreichend erholt hat, wird er aufgebaut. Ansonsten kommt es im schlimmsten Fall zum Muskelabbau. Das bedeutet, dass dieselben Muskelgruppen erst nach drei Tagen wieder trainiert werden können. Deshalb wird das Training gesplittet.

Fitnessstudios bieten noch weitere unterschiedliche Trainingsmethoden an, so zum Beispiel Superkompensation, Kapillartraining oder Negativwiederholungen. Darüber sollte sich jeder Sportler informieren und für Abwechslung sorgen, damit das Muskelwachstum nicht stagniert.

Um Muskeln aufzubauen, sind Gewichte notwendig, um den Muskel zu stimulieren. Frauen haben häufig Bedenken, dass ihre Muskulatur zu sehr aufgebaut wird und sie zu männlich wirken. Da Frauen jedoch sehr viel weniger Testosteron haben, werden bei normalem Training ohne (unerlaubte) Hilfsmittel auch ihre Muskeln nicht so stark aufgebaut wie beim Mann.

Für einen gut definierten muskulösen Körper ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtig. Am besten eignen sich (stilles) Mineralwasser sowie ungesüßter Tee. Auf zuckerhaltige oder alkoholische Getränke sollte möglichst ganz verzichtet werden. Je 20 kg Körpergewicht sollte ein Liter getrunken werden, je nach Intensität der Trainingseinheiten bis zu einem Liter mehr. Wem regelmäßiges ausreichendes Trinken schwer fällt, der kann sich einen Wecker stündlich stellen und immer dann ein Glas oder eine Tasse Flüssigkeit zu sich nehmen.

Ideal für den Muskelaufbau sind Kompaktübungen, die mehrere Muskeln gleichzeitig beanspruchen. Das „Zirkeltraining“ beispielsweise beansprucht mehrere Muskeln innerhalb von maximal 20 Minuten und eignet sich perfekt für alle, die wenig Zeit investieren wollen oder können. Sehr gut eigenen sich außerdem als Übungen für den Muskelaufbau mit Gewichten:

  • Kniebeuge
  • Bankdrücken
  • Kreuzheben
  • Dips
  • Klimmzüge
  • Schulterdrücken
  • Hantelziehen

Beim Training ist auf eine kontinuierliche Steigerung der Gewichte zu achten, am besten wöchentlich. Schon ein halbes Kilo mehr steigert die Effektivität. Wichtig ist dabei eine saubere Übungsdurchführung. Mit Musik geht alles besser: Die Leistungsfähigkeit wird um bis zu 20 Prozent erhöht! Zuerst werden die großen Muskelgruppen trainiert und dabei viele kleine Muskeln (Hilfsmuskeln) automatisch mit erreicht. Zum Schluss des Trainings kommen Trizeps, Bizeps und Wadenmuskulatur dran.

Ausreichender Schlaf ist wichtig. Dabei sind siebeneinhalb Stunden empfehlenswerter als acht. Daneben ist eine Versorgung mit Energie notwendig. Nach dem Training empfiehlt sich das Trinken von Protein-Shakes sowie die Einnahme von Kreatin, Maltodextrin (eine Zuckerart) und Glutamin.

Zur Kontrolle des Trainingserfolges eignet sich weniger die Wage als eine Fotoserie, ein Maßband oder eine Fettzange. Wer nicht gern allein trainiert, sollte Gleichgesinnte suchen, zum Beispiel im Fitnessstudio. Der Trainingspartner sollte jedoch ebenso motiviert sein, an seine persönliche Grenze zu gehen.

Für Anfänger empfiehlt sich ein erfahrener Kraftsportler als Trainingspartner, der auf die richtigen Übungen und deren korrekte Ausführung achtet. Wichtig ist es, sich fünf Minuten vor dem Training locker aufzuwärmen und nach dem Training einen „Cooldown“ einzulegen. Ebenfalls sind fünfminütige Dehnübungen der zu trainierenden Muskelgruppe vor dem Training unerlässlich, um Verletzungen zu vermeiden.

Ausschlaggebend für den erfolgreichen Muskelaufbau sind weiterhin

  • Die individuell perfekte Trainingszeit
  • Realistische Zwischenziele setzen
  • Training nicht ausfallen lassen
  • Ganzkörpertraining, um körperliche Probleme zu vermeiden
  • Motivation, Ehrgeiz, Selbstdisziplin
  • Durchhaltewille und -vermögen

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