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BCAA’s sind verschiedene Aminosäuren, die in Kapseln und auch Flüssigampullen angeboten werden. Diese enthalten Leucin, Isoleucin und Valin. Leucin fördert die Freisetzung von Insulin.

Wirkung von BCAA’s

Die Wirkung der BCAA’s

BCAA’s sind verschiedene Aminosäuren, die in Kapseln und auch Flüssigampullen angeboten werden. Diese enthalten Leucin, Isoleucin und Valin. Leucin fördert die Freisetzung von Insulin. Dieses Hormon wird nach dem Essen im Blut freigesetzt. Das Insulin wieder verteilt sich im Blutkreislauf und transportiert die verdauten Nährstoffe. Die Nährstoffe gelangen so in das Muskel- und Fettgewebe. Leucin unterstützt den Stoffwechselprozess und deshalb kommt es zu der schnellen Wirkung BCAAs. Profis reden auch von erhöhter Muskelproteinsynthese, weil die Aminosäuren vermehrt in die Muskelzellen eingelagert werden und so für den Muskelaufbau sorgen. Die Wirkung BCAA’s ist somit eigentlich schon klar.

In der Regel setzt die Wirkung BCAAs bei den Kapseln schon nach 40 Minuten ein, möchte man diese Zeit noch verkürzen, sollte man zu den Flüssigampullen greifen. Die Aufnahme im Blut sorgt dafür, dass die Wirkung BCAA’s direkt in die Muskulatur aufgenommen wird. Das heißt, dass die Aminosäuren nicht erst über die Leber gehen müssen. Die Wirkung BCAA’s steht der Muskulatur als Energiesubstanz somit schnell zur Verfügung.

Der Käufer sollte aber immer darauf achten, dass weder BCAA Kapseln noch Flüssigampullen mit Bindemitteln oder Füllstoffen angereichert sind. Nur so kann die Wirkung BCAAs schnell eintreten. Wenn Bindemittel und Füllstoffe in den Mitteln vorhanden sind, muss der Magen diese Hilfsstoffe erst einmal auflösen, was die Wirkung BCAAs verlängert. Außerdem sind die Aminosäurekonzentrationen dann meist viel zu gering für einen Sportler, um voll von der Wirkung BCAA’s profitieren zu können.

Wer voll und ganz von der Wirkung BCAAs profitieren möchte, sollte es auf jeden Fall vor oder während des Trainings einnehmen, ebenso auch noch einmal nach den Übungen. Alle 3 Aminosäuren werden bei der Wirkung BCAA’s in das Muskelgewebe eingelagert, damit der Muskelspeicher immer ausreichend versorgt ist. Dies ist nötig, denn

ohne die Wirkung BCAA’s müsste der Körper an die körpereigenen Reserven gehen und von ihnen zerren, was aber nicht hilfreich ist, wenn man einen Muskelaufbau wünscht. Diesen bekommt man tatsächlich nur dann, wenn man auf die Wirkung BCAA’s vertraut und die Produkte regelmäßig einnimmt.

Das war aber noch lange nicht alles von der Wirkung BCAAS, denn die Aminosäuren stehen für Reparaturprozesse zur Verfügung, wie auch für den Neuaufbau der Muskulatur. Warum man seine Muskeln reparieren muss? Dies ist leicht erklärt, denn gerade bei einem harten Training, werden die Muskeln stark beansprucht. So ist es auch kein Wunder, wenn sie auch beschädigt werden. So kann es zum Beispiel zu kleinen Einrissen in den Muskelfasern kommen, die eben mit der Wirkung BCAAS repariert werden können. Würde man die Einrisse nicht reparieren, müsste man mit einer langen Ruhephase rechnen, bevor man sich an das nächste Training begeben kann. Da jede Aminosäure bei der Wirkung BCAAS eine eigene wichtige Rolle zu tragen hat, kommt bei der Muskelreparatur das Isoleucin zum Einsatz. Diese Säure ist für den Reparatur- und Aufbauprozess zuständig und fördert außerdem die Glutaminbildung in der Muskulatur.

Die Wirkung BCAAS zeigt sich auch bei dem Blutzuckerspiegel des Sportlers. Dieser kann nämlich sinken, wenn man volle Leistungen erbringen muss. Der Sportler würde ohne die Wirkung BCAAS an Müdigkeit, Kopfschmerzen, Bewegungsstörungen, Schwindel und andere Symptome leiden, wenn der Blutzuckerspiegel sinken würde. So aber ist eine Wirkung BCAAS die, dass Leucin im Kohlenhydratstoffwechsel zu Glucose umgebaut wird. Dies geschieht immer dann, wenn die gespeicherten Kohlenhydrate fast aufgebraucht sind. Somit ist die Wirkung BCAAS auch klar, denn der Blutzuckerspiegel erhält die nötige Energie, damit der Sportler wieder volle Leistung bringen kann.

Wer nun glaubt, dass die Wirkung BCAAS ausgeschöpft sei, der hat sich getäuscht. Denn BCAAS können auch das hormonelle Gleichgewicht steuern. Die Wirkung BCAAS unterdrückt während des Sports die muskel- abbauenden Hormone, die ja absolut unerwünscht sind, wenn man doch Muskeln bekommen möchte.

Außerdem gibt es mit der Wirkung BCAAS keinerlei Veränderung des Serumtestoserons, wenn man mitten im Training ist. Auch das Sexualhormonbindende Globulin verändert sich bei der Belastung auf. Sportler die auf die Wirkung BCAAS verzichten, haben hingegen einen verminderten Hormonspiegel vorzuweisen. Was eben auch bedeutet, dass bei diesen Sportlern die Muskeln nicht so schnell wachsen können.

Interessant ist auch noch die Tatsache, dass bei der Wirkung BCAAS die Aminosäure Valin so wirkt, dass das Gehirn des Sportlers viel weniger Tryptophan aufnimmt. Somit ist der Sportler wesentlich leistungsfähiger als andere Sportler, die nicht von der Wirkung BCAA’s profitieren möchten.

Wie man nun gelernt hat, ist die Wirkung BCAAS einfach genial für den Sportler. Er wird nur davon profitieren und wesentlich munterer an das Training gehen und nicht so ermüdend das Training beenden. Immerhin möchte man zwar trainieren, will aber nicht so ausgepowert sein, dass man den ganzen Tag nichts anderes mehr schafft. So macht der beste Sport keinen Spaß mehr.

Wenn man BCAAs für sich nutzen möchte und ein Produkt kaufen will, sollte man auf ein gutes Aminosäureverhältnis achten. Nur so kann sich die Wirkung BCAAs auch wirklich gut entfalten. In der Regel sollte das Verhältnis 2 (Leucin): 1 (Isoleucin): 1 (Valin) vorhanden sein. So wird man genau das richtige Produkt haben, um es mit allen Gewichten und Geräten aufnehmen zu können. Wer Zweifel hegt, sollte seinen Trainer fragen, was dieser zu der Wirkung BCAAS zu sagen hat. So kann man jeden Zweifel aus der Welt räumen, denn Trainer von Sportlern schwören auf die Wirkung BCAAS.

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