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Magnesium – Wirkung
 
Magnesium ist ein lebensnotwendiger Mineralstoff, der für eine Vielzahl von Körperfunktionen benötigt wird. So ist Magnesium ein wichtiges Mineral zur Unterstützung von zahlreichen Funktionsweiweißen. Magnesium unterstützt den Energiestoffwechsel, denn es aktiviert außer den über 300 unterschiedlichen Enzymen, die elektrochemische Spannung im ganzen Körper. Diese Spannung ist für ein reibungsloses Funktionieren nötig, weil dadurch erst von außen zugeführte Wirkstoffe durch die Membranen (Zellhäute) und somit in die Zellen gelangen können. Vollständigen Artikel auf Suite101.de lesen: Magnesium: Wirkung, Dosierung und Magnesium bei Sport und Migräne. Funktionseiweiße vermitteln Enzym-Reaktionen an den Organen und tragen so zu einer regelrechten Organ- und Stoffwechselfunktion bei. Von besonderer Bedeutung ist der Einfluss des Magnesiums auf die Muskelbewegung. Nur wenn ausreichend Magnesium im Körper vorhanden ist, können die Muskeln über Nervenimpulse erregt werden. Fehlt Magnesium kommt es zu einer gestörten Nerven-Muskel-Ansteuerung und die gleichmäßige Muskelbewegung bleibt aus. Häufig macht sich ein Magnesiummangel durch Wadenkrämpfe bemerkbar. Nachdem dem Körper wieder ausreichend Magnesium zugeführt wird, gehen diese Krämpfe zurück. So sorgt Magnesium für eine gleichmäßige und muskelentspannende Wirkung. Der menschliche Körper enthält ca. 30 g Magnesium, davon 50 – 70 % in den Knochenmineralien. Der restliche Teil befindet sich innerhalb der Zellen und nur 1 % des gesamten Magnesiums ist in der extrazellulären Flüssigkeit enthalten. Nur das extrazelluläre Magnesium im Serum lässt sich leicht bestimmen. Dies wird oft fälschlicherweise als Marker für das intrazelluläre Magnesium verwendet. Normale oder erhöhte Plasmaspiegel können einen Magnesiummangel nicht ausschließen. Die Serumkonzentrationen bei Magnesium unterliegen einem täglichen Rhythmus, mit hohen Werten am Abend und einem Abfall in der Nacht.  Unter Stressbedingungen oder bei erhöhtem ATP-Verbrauch wird Magnesium vermehrt aus den Zellen oder bei latenter Übersäuerung aus den Knochen freigesetzt. Die erhöhten Serumwerte können daher ein latentes Defizit überdecken.  Innerhalb der Zellen sind mehrere hundert Enzyme direkt oder indirekt von Magnesium abhängig. Magnesium stabilisiert die aktive Konformation von Nukleinsäuren und kompensiert die Ladung mehrwertiger Anionen. Außerhalb der Zellen trägt es zusammen mit Calcium vor allem zur Stabilisierung von Zellmembranen bei. Weiterhin spielt Magnesium eine wichtige Rolle bei der Vermittlung der Adhäsion zwischen den Zellen. Mangelzustände wurden nach Niereninsuffizienz, schweren Hungerzuständen, bei chronischen Alkoholikern und bei Einnahme hormonhaltiger Empfängnisverhütungsmittel gefunden. Magnesiummangel äußert sich in Muskelkrämpfen, nächtlichen Wadenkrämpfen und Störungen des vegetativen Nervensystems. Bei Stresssituationen wird vermehrt Magnesium über den Urin ausgeschieden.

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Magnesium - Sport

Magnesiumzufuhr beim  Sportl sehr wichtig! Wer regelmäßig und intensiv Sport treibt, sollte auf eine ausreichende Vorsorgung mit Magnesium achten. Dieser lebenswichtige Mineralstoff ist nämlich am Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel ebenso beteiligt wie auch am Aufbau von Muskel-, Nerven- und Knochenzellen. Da Magnesium durch übermäßiges Schwitzen vermehrt ausgeschieden wird, kann es in Zeiten intensiven Trainings leicht zu Mangelerscheinungen kommen. Ein Magnesiummangel kann sehr schnell durch körperliche Belastung entstehen, denn ein durch Anstrengung schwitzender Körper scheidet viel von dem Mineralstoff aus. Von dem Mineralstoffmangel sind also in erster Linie Menschen betroffen, die schwer körperlich arbeiten, starkem Stress ausgesetzt sind oder Sportler. Bei ungenügender Magnesiumzufuhr kann weder Leistung erbracht werden, noch ein Muskelaufbau funktionieren, deshalb muss es dem Körper regelmäßig zugeführt werden. Die Empfehlungen liegen zwischen 300 und 600 mg Magnesium pro Tag. Die Angaben, wie viel Magnesium der Körper pro Tag braucht, sind unterschiedlich und hängen von der jeweiligen Tätigkeit ab. Also auch Sportler sind in einer Ausnahmesituation, da sie durch ihr intensives Training und die dadurch bedingt vermehrte körperliche Beanspruchung stärker schwitzen und vermehrt Magnesium ausscheiden. Wer nicht aufpaßt, bekommt rasch Mangelerscheinungen. Der Körper signalisiert dies durch Muskelkrämpfe, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen und Erschöpfung bis hin zu Herzrhythmusstörungen.

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