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Neuer Weltmeister im Sperrwerfen Matthias De Zordo
Zum Ersten mal seit 1985 hat Deutschland wieder einen neuen Weltmeister im Sperrwerfen Matthias De Zordo.
Die deutschen Leichtathleten jubeln im südkoreanischen Daegu über ihre sechste WM-Medaille. Zum ersten Mal seit 1983 stellt der DLV den Weltmeister im Speerwerfen. Das ganze Team Pharmasports Team gratuliert den neuen Weltmeister im Sperrwurf. Matthias de Zordo sorgte für eine Überraschung dieser Leichtathletik WM im Sperrwerfen. Der 23-jährige der schon im letzten Jahr auf sich aufmerksam machte als Vize-Europameister, von 2010 entthronte mit 86,27 Metern gleich in seinem ersten Versuch denn zur der Zeit noch amtierenden Weltmeister Andreas Thorkildsen. Für den Norweger blieb nach 84,78 Metern bereits die dritte Silbermedaille nach 2005 und 2007. Dritter hinter de Zordo und Thorkildsen wurde der Kubaner Guillermo Martinez (84,30 Meter). Der zweite deutsche Starter, Mark Frank, landete mit 81,81 Metern auf dem achten Rang .

Bei Weltmeisterschaften scheint der 34-Jährige auf diese Position programmiert zu sein. Er erreichte sie bereits 2009 in Berlin und 2005 in Helsinki. Die bisher einzigen WM-Medaillen des DLV im Speerwerfen hatte 1995 und 2003 de Zordos Trainer Boris Henry gewonnen. Aber auch beim WM-Debüt 1983 in Helsinki hatte ein Deutscher gewonnen: Detlef Michel aus der DDR.In der Qualifikation war es für de Zordo nicht gut gelaufen. Der Vize-Europameister kam nur auf 82,05 Meter, weil er sich mit dem Anlauf vertan hatte. Dagegen war er im Medaillenkampf von der ersten Sekunde an wieder in Top Form. "Ich kannte das alles schon aus meinen Träumen. Es fühlt sich einfach phantastisch an", sagte de Zordo. Er schockte die Konkurrenz bereits im ersten Durchgang, als sein Speer bei böigen Winden über 86 Meter segelte, de Zordo wäre aber gerne gezwungen gewesen, noch einen draufzupacken. "Es ist ein bisschen schade, dass der Titel schon mit einer 86er Weite wegging, damit hätte ich nicht gerechnet. Ich weiß nicht, ob das bei einer WM wirklich für Gold reichen sollte. Ich wollte Andreas auf einem höheren Niveau schlagen und hier persönliche Bestleistung werfen." Doch Andreas (Thorkildsen) war dem Deutschen an diesem Tag schlicht und einfach nicht gewachsen. Obwohl de Zordo immer an den Weltjahresbesten glaubte. "Ich habe bis zum letzten Wurf gebangt. Schließlich hat Thorkildsen erst vor kurzem 90 Meter geworfen. Ich habe immer damit gerechnet, dass er einen raushaut. Mein Glück war, dass er heute in guter Form war. Auch de Zordo hatte Probleme: mit seinem Stemm-Fuß. Er musste den Tape-Verband erneuern lassen und auf die Versuche drei und vier verzichten. Favorit Thorkildsen, der als Achter nur ganz knapp in den Endkampf gerutscht war, schob sich im vierten Versuch auf Rang zwei, doch zu mehr reichte es für den 29-Jährigen nicht mehr. Trotz seiner Verletzung ließ es sich de Zordo nicht nehmen, noch einmal unter dem Jubel der Zuschauer zum letzten Versuch anzutreten und sich anschließend feiern zu lassen. Das war der bisher größte erfolg für denn 23 Jahre Alten Matthias De Zordo. Und wie hoffen jetzt alle das wir noch viel von ihm zusehen bekommen in naher Zukunft. Als man ihn gefragt hat ob er sich jetzt wirklich als bester Sperrwerfer der Welt fühlt da antwortete er eigentlich nicht so wirklich da der ex Weltmeister Andreas Thorkildsen einen nicht wirklich guten Wettkampf hingelegt hatte aber dieser Jahr schon einmal 90 Meter geworfen hat . Das wäre schon so eine weite mit der man sich auch als Stärkster Sperrwerfer der Welt fühlen könnte aber das wird wohl noch eine weile ein Traum bleiben und dafür muss er jetzt noch viel härter Trainieren damit er das auch in naher Zunft schaffen tut. Und das wo De Zordo als Trainingfaul gilt De Zordo weiß selber, dass er außerhalb des Wettkampfbetriebs dazu neigt, nur das Nötigste zu tun. Gutmütig gibt er zu: "Es ist ja was dran, dass ich das Training im Winter oft ein bisschen schleifen lasse." In der Zukunft will er nun "ein bisschen andere Trainingsreize setzen, ein bisschen an der Kraftschraube drehen". Warum es hier und jetzt schon geklappt hat mit einem großen Titelgewinn? "Viele sagen: ich habe den Killerinstinkt", sagt de Zordo, und das klingt dann doch ein bisschen amüsant bei diesem braven Kerl, den stets ein Hauch von Phlegma zu umgeben scheint. Aber es stimmt ja: Wenn im Stadion die Flutlichter angehen, dann mutiert der brave de Zordo stets zum großen Wettkämpfer. Für denn Moment fühle ich mich aber schon als Weltmeister und bester Sperrwerfer der Welt auch wenn er denn Ex Weltmeister Andreas Thorkildsen in Bestform geschlagen hat aber das jetzt vom Prinzip her egal denn er ist der neue Weltmeister im Sperrwerfen und das wird jetzt auch erstmal genissen.
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