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Fitnessgeräte für einen effektiven Muskelaufbau nutzen

Fitnessgeräte sind für gesundheitsbewusste Freizeitsportler und Fitnessprofis geeignet. Besonders aber Fitnesseinsteiger können mit einem Fitnessgerät ein Training beginnen, sich langsam steigern und erste Erfolge erzielen. Sie bieten jedem die Möglichkeit ein Ausdauer- oder Konditionstraining zu absolvieren, durch ein Krafttraining gezielt Muskeln aufzubauen und Kalorien zu verbrennen um Gewicht zu reduzieren.

Die Bandbreite an Fitnessgeräten ist groß, sodass jeder ein Gerät finden kann, das durch Ausstattung und Anwendungsbereich speziell auf die eigenen Wünsche und Bedürfnisse abgestimmt ist. Wichtig ist, sich für ein Fitnessgerät zu entscheiden, dass Bewegungen simuliert, die man gerne ausführt. Wer gerne mit dem Rad unterwegs ist, ist mit einem Fahrradergometer gut beraten. Wer lieber läuft oder joggt sollte eine Trainingseinheit auf dem Laufband oder Crosstrainer durchführen. Ein Wohlfühlen mit dem Trainingsgerät ist Garant für mehr Freude an der Bewegung und unterstützt, dass man mit dem Training „am Ball bleibt“.

Die beliebtesten Fitnessgeräte nicht nur in den „eigenen vier Wänden“ sind der Fahrradtrainer, das Ergometer, der Cross- oder Ellipsentrainer und das Laufband. Auch Fitnessgeräte die bestimmte Muskelgruppen trainieren, wie der Bauchtrainer, der Stepper, die Hantelbank oder das Rudergerät erfreuen sich großer Beliebtheit.

Da immer mehr Leute ihr Training an der frischen Luft absolvieren, hat in letzter Zeit z.B. das Nordic Walking, mit den speziellen Fitness-Stöcken, einen wahren Boom erlebt.

Bei jedem Fitnessgerät sollte immer auf eine solide Verarbeitung und gute Qualität geachtet werde, um einen dauerhaften und sicheren Gebrauch zu garantieren (CE und TÜV-Plaketten). Fitnessgeräte sollten in Höhe, Neigung und Belastung leicht an den jeweiligen Benutzer angepasst werden können. Durch oft unterschiedliche Programme und Messgeräte sollten die Fitnessübungen optimal gesteuert und begleitet werden können, um ein effektives und nicht gesundheitsbeeinträchtigendes Training zu gewährleisten.

Wie auch immer man sich entscheidet, die Vitalität wird durch das Training mit Fitnessgeräten unterstützt und das eigene Wohlbefinden gefördert.

Rudergerät

Da es ein ideales und äußerst beliebtes Ganzkörpertraining für Sportanfänger und Profis bietet, ist das Rudergerät ein absoluter Klassiker unter den Heimtrainern.

Bei regelmäßigem Training ist die Rudermaschine mit das wirkungsvollste Gerät zur Verbesserung des Herz-Kreislauf-Systems und der allgemeinen Konditionsfähigkeit. Neben der Steigerung der Ausdauer erzielt man Erfolge im Bereich des Muskelaufbaus, da durch das Krafttraining alle großen Muskelpartien, wie Arm-Bein- und Rückenmuskeln, gekräftigt werden. Dies führt zu einer positiven Beeinflussung des körpereigenen Fettstoffwechsels und trägt nachhaltig zu einer Gewichtsreduzierung bei.

Das Training auf einem Rudergerät sollte mit geradem Rücken durchgeführt werden, keinesfalls mit einem Hohlkreuz. Der Oberkörper sollte in der Ziehbewegung insgesamt nicht all zu weit nach hinten verlagert werden und der Gegenbewegung nach vorne nicht zu stark nachgeben. Bei der Zugbewegung ist eine Haltung im Winkel von 45 Grad zu empfehlen. Die Beine sollten stets angewinkelt und nicht voll ausgestreckt werden. Die eigene Körperhaltung während der Bewegung immer wieder zu überprüfen, zb durch einen seitlich angebrachten Spiegel, ist nicht nur für Anfänger ratsam- Haltungsfehler und ein falscher Bewegungsablauf könnten mehr schaden als nutzen. Durch die stets fließenden und gleichmäßigen Bewegungen erzielt man ein Low-Impact-Workout.

Es ist allerdings ein Irrglaube, das Rückenprobleme durch das Training an einem Rudergerät effizient ausgeglichen werden. Natürlich hat es unterstützende Wirkung, doch der Rückenmuskel ist ein großer starker Muskel, der mit einem hohen Widerstand trainiert werden muss. In diesem Fall sollte überlegt werden, ein spezielles Rückentrainingsgerät zu nutzen.

Eine Gruppe von Rudergeräten ist mit Armstangen ausgestattet, die andere Gruppe wird mittels eines Seilzugs mit Griff betrieben. Große Unterschiede gibt es bei der Widerstandserzeugung. Die einfacheren Geräte mit Armstangen werden durch Hydraulikzylinder reguliert, Rudergeräte einer höheren Preisklasse werden mit Band- oder Magnetbremsen ausgestattet. Nicht alle Rudermaschinen verfügen über eine Herzfrequenzkontrolle oder vorgespeicherte Trainingsprogramme, daher sollte man mit einem extra Überwachungsgerät arbeiten, um Überlastungen zu vermeiden. Qualitätssiegel, Standfestigkeit, Verarbeitung und Geräuschentwicklung sind ebenso zu beachten, um ein angenehmes Training zu ermöglichen.

Heimtrainer

Heimtrainer gelten als die ersten Geräte im Heimsport. Sie sind Trainings- und Fitnessgeräte für das persönliche Workout zu Hause.

Sie sind Klassiker, die nicht mit unterschiedlichen Computerprogrammen und Einstellungsmöglichkeiten ausgestattet sind, sondern bei denen man oft nur die nötigsten Einstellungen vornehmen kann.

Durch die leichte Handhabung ist ein Heimtrainer für jedermann geeignet, der sich sportlich betätigen möchte und mit den Bewegungen des Radfahrens vertraut ist. Ein Heimtrainer ist ideal zur Verbesserung der körperlichen Fitness, er steigert Kondition und Ausdauer, bietet ein Herz-Kreislauftraining und unterstützt den Gewichtsabbau, ohne Knie und Gelenke übermäßig zu belasten.

Durch den Riemenantrieb und die relativ hohe Schwungmasse laufen Heimtrainer ruhiger als Fahrräder mit Fahrradketten. Der sogenannte Freilauf ist geräuschärmer, sollte jedoch in einem angemessenen Rahmen bleiben, da Geräusche nie ganz vermieden werden können. Die optimale Sitzposition des Sattels einstellen zu können, den Lenker entsprechend justieren und die Arme entspannt ablegen zu können. sind Voraussetzungen für ein effizientes Training. Dabei ist ein übersichtliches „Cockpit“ und ein tiefer Durchstieg zur Erleichterung des Aufstiegs ebenso von Vorteil.

Da Heimtrainer keine Messergebnisse erzielen wie Ergometern, ist eine präzise Einstellung nicht möglich. Ergometer sind daher bevorzugt einzusetzen, wenn es darum geht Vorgaben der Ärzte durch eine genaue Wattanzeige einzuhalten. Wer allerdings keine gesundheitlichen Probleme hat und eine Wattanzeige nicht zwingend benötigt, kann einen Heimtrainer als günstige Alternative sehen um fit zu bleiben. Wenn man allerdings auf eine Wattanzeige nicht verzichten möchte, kann der Heimtrainer mit einer zusätzlichen Pulsuhr einfach „nachgerüstet“ werden, die man dann am Handgelenk und Brustgurt bei sich trägt.

Unter den Begriff Heimtrainer zählt man neuerdings immer mehr alle Fitnessgeräte, die man zuhause in den eigenen Räumlichkeiten nutzen kann. Am Anfang stand der Fahrradheimtrainer, es folgte das Ergometer, der Ellipsen- oder Crosstrainer und das Liegefahrrad. Mittlerweile zählen auch Stepper, Bauchtrainer, Hantelbänke und Rudergeräte zu den Heimtrainern, auch wenn sie in Funktion und Aufbau so vollkommen anders sind als ein Fahrradheimtrainer.

Crosstrainer

Das Training auf einem Crosstrainer ist einfach und kann von jedem, als Fitnesseinstieg, allgemeines Ausdauertraining, zur Gewichtsreduktion oder schlicht zum Aufwärmen genutzt werden.

Die Bewegungen auf dem Crosstrainer haben Ähnlichkeit mit dem alltäglichen Laufen, vermitteln aber ein schwereloses Gefühl, da sie ohne Auftreten und damit ohne Gewichts- und Stoßbelastungen erfolgen.

Durch den innovativen Bewebungsablauf der Trittflächen kann man nicht nur gelenkschonend trainieren, sondern durch die zusätzlichen Armstangen den gesamten Oberkörperbereich mit Armen, Schultern, Brust und Rücken einbeziehen. Ein Crosstrainer ist ideal für Freizeitsportler mit einer sitzenden beruflichen Tätigkeit, da er durch die Beanspruchung aller wichtigen Muskeln ein Ganzkörpertraining darstellt. Er ermöglicht das Ausbauen der Kondition und „kurbelt gleichzeitig den Fettstoffwechsel an“.

Bei einem Crosstrainer sollte man auf die richtige Verarbeitung (GS-Zeichen) und die entsprechende Ausstattung achten. Eine häufig vertretene Gruppe, die die Schwungmasse hinten hat, simuliert den Ablauf wie beim Joggen mittels Hoch- und Tiefbewegungen. Dabei kann gesagt werden, je schwerer die Schwungmasse, desto schonender und gleichmäßiger können die Bewegungen ausgeführt werden. Eine zweite Gruppe ist anzusiedeln in Richtung „Walken- schnelles Gehen“. Es gibt hier keine Hoch- und Tiefbewegungen, was gelenkschonender und ideal bei Knie- und Bandscheiben-Problemen ist. Die dritte Gruppe von Crosstrainern hat ein zusätzliches Gelenk im hinteren Bereich, was zu einer längern und flacheren Schrittfolge führt und so für einen besseren Tritt sorgt. Belastungen auf Wirbelsäule, Knie und Hüfte werden dadurch weiter minimiert. Dieser Bewegungsablauf ist der Beste, aber eine ausgeklügelte Technik macht die Geräte relativ teuer- Qualität hat ja bekanntlich ihren Preis!

Da jeder unterschiedliche Ansprüche an sein Trainingsgerät stellt, ist zu empfehlen die diversen Geräte einem Praxistest zu unterziehen, denn gerade wer zb während der Trainingseinheit lesen möchte, sollte sich für ein Gerät der zweiten oder dritten Gruppe entscheiden, da es ohne Auf- und Ab- Bewegungen funktioniert.

Zum Schluss sollte festgestellt werden, dass der Crosstrainer die Fahrradergometer im Laufe der Zeit auf dem Markt verdrängt hat.

Trampolin

Lange als Spielzeug für Kinder verschrien, hat man inzwischen erkannt, dass man durch Trampolinspringen in Form kommt. Auch wenn Kinder gern auf einem Trampolin hüpfen, sollten gerade die Erwachsenen ihre Hemmungen ablegen, denn das spielerische „Hüpfen und Springen“ birgt ungeahnte Qualitäten!

Der ständige Wechsel zwischen Schwerelosigkeit und Abfederung regt nicht nur den Kreislauf, sondern auch den Stoffwechsel und damit den Abtransport von Lymphe und Schlacken an. Das Körpergewicht wird dadurch reduziert, das Knochenwachstum wird unterstützt und gegen Krankheiten wie die Osteoporose wirkt es vorbeugend. Die Koordination, die Motorik, die Beweglichkeit und der Gleichgewichtssinn werden umfassend gefördert. Durch den Druckwechsel wird der Zellstoff aktiviert und das Bindegewebe straffer. Innere Organe werden in ihrer Funktion angeregt und die Sauerstoffzufuhr wird verdoppelt.

Beim Training auf dem Trampolin wird also fast jedes Körperteil aktiviert, ohne dass die Gelenke, der Rücken oder die Wirbelsäule durch Stöße angriffen werden. Aufgrund der gelenkschonenden Wirkung wird das Trampolin heute immer häufiger für therapeutische Anwendungen genutzt und ist gerade für Übergewichtige und bei Arthritispatienten ein ideales Trainingsgerät.

Vergleiche mit anderen Sportgeräten haben ergeben, das beim Trampolinspringen insgesamt höhere Erfolge erzielt werden. So ist das Training auf dem Trampolin zb zwei bis dreimal intensiver. Es werden in einer kürzeren Zeit mehr Muskeln aufgebaut und bei gleicher Trainingsdauer wird über ein Viertel mehr an Kalorien verbrannt.

Nicht jedes Trampolin gleicht dem anderen. Bei Umfang, Aufbau und Sprungqualität herrschen große Unterschiede. Das Sortiment reicht von einfachen kleinen Spielgeräten bis hin zu großen Freigeräten für den Garten. Bei allen gilt der Grundsatz, je weicher und elastischer die Sprungmatte, desto höher ist der Trainingseffekt. Je nach Größe kann man auf dem Trampolin gehen, hüpfen oder richtig in die Höhe springen. Dies wird immer vom Platzangebot und dem Durchmesser des Trampolins abhängig sein.

Eines aber ist sicher nach dem Trampolinspringen fühlt man sich frisch und kraftvoll- und ist eben nicht nur was für Kinder!

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